EXECUTIVE COURSE ON MENTAL AND SOCIAL HEALTH – Navigating Trauma and Recovery: Medicine, Society, and Culture in Times of War

Präsidentin beim Symposium "Traumata" der Heracles-Hebe-Stiftung

Krieg endet nicht abrupt. Er endet nicht mit dem Schweigen der Waffen. Er ist eine Langzeitwaffe. Seine Folgen wirken fort, in Körpern, in Biografien, in Gesellschaften. Oft sind es die unsichtbaren Verletzungen, die noch Jahre später das Leben prägen: Traumata, soziale Verwerfungen und mentale Belastungen, die weit über die unmittelbaren Konfliktzonen hinausreichen. Kunst und Medizin haben beide eine heilende Wirkung.

Mit dem Symposium „EXECUTIVE COURSE ON MENTAL AND SOCIAL HEALTH – Navigating Trauma and Recovery: Medicine, Society, and Culture in Times of War“ widmete sich die Danube Private University (DPU) gemeinsam mit ihrer Heracles-Hebe-Stiftung genau diesen langfristigen Auswirkungen von Krieg. Ziel war es, ein interdisziplinäres Forum zu schaffen, das medizinische, gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven auf Trauma und Heilung zusammenführt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professorin h. c. Marga B. Wagner-Pischel, Gründerin und Vorsitzende der Heracles-Hebe-Stiftung sowie Präsidentin und CEO der Danube Private University GmbH. In ihren einleitenden Worten betonte sie die Verantwortung wissenschaftlicher Institutionen, nicht nur Wissen zu generieren, sondern aktiv zur Bewältigung globaler Krisen beizutragen.

Im Rahmen des Symposiums kamen hochrangige Expertinnen und Experten zusammen, darunter Vertreter ukrainischer Universitäten wie der Poltava State Medical University, die in ihren Plenarvorträgen eindrucksvoll Einblicke in die aktuelle Situation und die langfristigen Herausforderungen ihres Landes gaben. Im Zentrum stand dabei auch die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der DPU, der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft und ukrainischen Partneruniversitäten.

Dr. h. c. Karl Habsburg setzte einen besonderen Akzent mit einem Bericht über sein Medienprojekt in der Ukraine. Er zeigte eindrucksvoll, welche Bedeutung aktuelle Radioprogramme in Krisenzeiten haben können, als Informationsquelle, als Stimme der Zivilgesellschaft und als Instrument der Resilienz.

Das Symposium macht deutlich: Die Auseinandersetzung mit Krieg kann sich nicht auf geopolitische Dimensionen beschränken. Sie will den Menschen in den Mittelpunkt stellen und Wege aufzeigen, wie Heilung, Stabilität und gesellschaftlicher Zusammenhalt auch unter schwierigsten Bedingungen möglich sind.

Ganz besonderer Dank gilt unseren Gästen aus der Ukraine und von der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft für ihr Mitwirken:

 

Prof. Hanna Vasylieva

Prof. Larysa Herasymenko

Assoc. Prof. Yuliia Yushchenko

Assoc. Prof. Dmytro Boiko

Assoc. Prof. Vadym Rud

Dr. Anastasiia Zhyvotovska

Poltava State Medical University

Rector Prof. Yevhen Trushliakov

Olha Kravchuk

Svitlana Karskanova

Inna Yevheniivna Chuhuieva

Admiral Makarov National University of Shipbuilding

Olha Volynska

Journalistin und Schriftstellerin

DDr. Vincent Grote MSc

Prim. Prof. Dr. Astrid Lampe

Priv.-Doz. PD Mag. David Riedl PhD

Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft

sowie Prof. Dr. Wolfgang Knoll und Prof. Dr. Maria Kletecka-Pulker seitens der Danube Private University.

 

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