Psychischen Schocks und Traumata aktiv entgegenwirken

Österreich und die Ukraine sind von engen historischen Verbindungen geprägt. Zu Zeiten der Habsburgermonarchie gehörten sogar große Teile der heutigen Westukraine zu Österreich-Ungarn. Seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 pflegt Österreich diplomatische Beziehungen zur Ukraine, und es liegt auf der Hand, dass Länder, die von derartigen engen, vor allem auch historischen Verbindungen geprägt sind, sich in Notsituationen unterstützen.


Seit Beginn des Krieges im Februar 2022 leistete Österreich als mittelgroßes europäisches Land bereits insgesamt mehr als drei Milliarden Euro an Unterstützung für die Ukraine. Davon wurden rund 117 Mio. Euro für humanitäre Hilfe eingesetzt, 8 Mio. Euro für Sachleistungen wie Katastrophenschutz, 146,5 Mio. Euro für die Unterstützung der Grundversorgung und den Wiederaufbau, besagt ein Bericht in der österreichischen Tageszeitung Kurier vom April 2025. Gemäß Statistik Austria und ÖIF (Österreichischer Integrationsfonds) lebten mit Anfang 2025 zwischen 88.000–90.000 ukrainische Flüchtlinge in Österreich.


Die Danube Private University mit der Heracles-Hebe-Stiftung der Danube Private University kann seit Jahren auf hervorragende Kontakte zu ukrainischen Universitäten zurückgreifen. Bereits seit dem Jahr 2017 kooperiert die Danube Private University mit der Ukrainian Medical Stomatological Academy (UMSA), Poltawa. Seitdem wurden die Kooperationen ausgeweitet, kam es immer wieder zu gegenseitigen Besuchen im Rahmen des wissenschaftlichen Austauschs und zu kooperativen Forschungsaktivitäten, die von beiden Seiten in besonderem Maße geschätzt werden, wie der Rektor der UMSA, Prof. Dr. Viacheslav Zhdan, und auch der Rektor der Admiral Makarov National University of Shipbuilding, Prof. Eugeniy Trushliakov, mit Freude und Anerkennung verlauten.


Im Rahmen dieser universitären Partnerschaften wird vom 15.–18. April 2026 ein jährliches partnerschaftliches Austauschprogramm starten, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen Hilfe zu vermitteln, die psychische Schocks und Traumata durch den Krieg, aber auch durch Unfälle oder Naturkatastrophen, erlitten haben. Die Heracles-Hebe-Stiftung der Danube Private University bittet um Spenden, welche klinischen Einrichtungen zugutekommen, die Betroffenen, die unter psychischen Schocks und Traumata leiden, gezielte Behandlungen ermöglichen, damit diesen zu einem Leben in Gesundheit und Wohlbefinden und damit zu neuer Lebensqualität verholfen wird.

Heracles-Hebe-Stiftung der Danube Private University
Steiner Landstraße 124, 3500 Krems, Österreich
Tel: +43 676 842 419 302, E-Mail: Heracles-Hebe-Stiftung@DP-Uni.ac.at
IBAN: AT37 1200 0100 4659 9519 | BIC: BKAUATWW

In Niederösterreich möchte man mit großem Engagement Menschen mit psychischen Schocks und Traumata zu einem Leben in Gesundheit und Wohlbefinden verhelfen (linkes und mittleres Foto). Anlässlich eines Besuches von Vertretern der ukrainischen Admiral Makarov National University of Shipbuilding wurden erste Spuren für einen regelmäßigen universitären Austausch gelegt, um Menschen mit psychischen Schocks und Traumata zu helfen (rechtes Foto).

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