Umfassende Zahnheilkunde und Behandlungsspektrum
Prophylaxe/Mundhygiene
Es ist nie zu spät für gesunde und schöne Zähne.
Alle Patient*innen können ihre Zahn- und Mundgesundheit durch eine korrekte häusliche Mundhygiene und durch regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, sogenannte Recalls, positiv beeinflussen. So können Erkrankungen im Mundraum verhindert oder zumindest in einem frühen Stadium erkannt und minimalinvasiv behandelt werden. Uns ist es eine Herzensangelegenheit, allen unseren Patient*innen zu helfen – unabhängig davon, mit welchem Zahnstatus sie zu uns kommen. Wir entwickeln einen individuellen Behandlungsplan, der Ihren Bedürfnissen und Wünschen entspricht.
Professionelle Zahnreinigung.
Eine Behandlung, die die häusliche Mundhygiene unterstützt, nennt man „professionelle Zahnreinigung (PZR)“. Durchschnittlich zweimal pro Jahr durchgeführt, stellt sie in der modernen Zahnheilkunde ein wesentliches Element dar.
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Kinderzahnheilkunde
Für das Wertvollste nur das Beste!
Die ersten Zähne brechen zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat durch. Dabei handelt es sich um die Schneidezähne, die zunächst im Unterkiefer und anschließend im Oberkiefer durchbrechen. Im Alter von etwa zweieinhalb bis drei Jahren haben die meisten Kinder schließlich ihre vollständige Milchzahnreihe und die sogenannte „Erste Dentition“ ist abgeschlossen.
Die Milchzähne sollten von Anfang an geputzt werden. Dies erfolgt zweimal täglich, morgens und abends nach dem Essen, mit kindgerechten Mundhygieneartikeln und der korrekten Zahnputztechnik. Zunächst pflegen die Eltern die Zähne ihrer Kinder. Mit etwa sechs Jahren können die Kinder angelernt werden, das Zahnputzritual eigenständig durchzuführen. Dies sollte anfänglich weiterhin von den Eltern betreut werden.
Ein regelmäßiger, mindestens jährlicher zahnärztlicher Kontrollbesuch ist essentieller Bestandteil elterlicher Fürsorge und Grundpfeiler für eine nachhaltige Zahn- und Mundgesundheit des Nachwuchses.
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Zahnerhaltung
Univ.-Prof.
Dr. Dr. h. c.
Andrej M.
Kielbassa
Direktor des Zentrums Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der DPU
Volkskrankheiten: Karies, Gingivitis und Parodontitis
Die drei weitverbreitetsten Erkrankungen der Mundhöhle sind Karies sowie Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen (Gingivitis und Parodontitis). Diese Volkskrankheiten entstehen durch übermäßigen bakteriellen Belag (Biofilm). Die Plaquebildung wird durch den häufigen Genuss zuckerhaltiger Lebensmittel in Verbindung mit mangelnder Mundhygiene begünstigt. Wird Plaque nicht regelmäßig entfernt, lagern sich Calciumsalze ein und es entsteht Zahnstein, der wiederum Karies begünstigt.
Wird Karies sehr frühzeitig erkannt, kann den Patient*innen das Bohren erspart bleiben und eine Infiltration, also eine Versiegelung des Zahnschmelzes an der kariösen Stelle, erfolgen. Häufiger müssen Löcher allerdings mit verschiedenen Füllungsmaterialien behandelt werden. Man spricht hierbei von Kavitäten. Wurde zu lange mit der Kariesentfernung gewartet, können sich die Kavitäten möglicherweise sogar auf den Wurzelkanal ausdehnen. Eine Wurzelkanalbehandlung, in der Fachsprache als endodontische Behandlung bezeichnet, wäre dann die notwendige Folge.
Wenn bakterielle Plaque über Tage und Wochen nicht richtig entfernt wird, entsteht zunächst eine Gingivitis, aus der sich langfristig eine Parodontitis mit Knochenabbau entwickeln kann.
Eine Gingivitis ist eine im Grunde „oberflächliche“ Zahnfleischentzündung, die sich durch regelmäßige, gründliche Zahnreinigung vermeiden lässt. Eine Parodontitis ist hingegen eine eher „in der Tiefe sitzende“ Entzündung. Bei dieser Erkrankung verliert der Zahn auf Dauer die Verbindung zum Knochen. „Festes Zubeißen“ wird immer schwieriger und ohne zahnärztliche Behandlung kann Zahnverlust die Folge sein. Zahnfleischbluten und Mundgeruch sind erste Anzeichen für diese Erkrankungen.
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Zahnärztliche Prothetik
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr.
Rüdiger Junker,
MSc FDS RCSEd
Ärztlicher Leiter des Zahnambulatoriums Krems der DPU, Dekan des Diplomstudiums Zahnmedizin, Direktor des Zentrums Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien der DPU
Dieser kann unter anderem über Kronen, Brücken, Teil- oder Vollprothesen erfolgen.Kronen kommen zum Einsatz, wenn nicht mehr genügend Zahnhartsubstanz für eine Füllung vorhanden ist. Darüber hinaus können Kronen aus ästhetischen Gründen oder zur Zahnstellungskorrektur eingesetzt werden.Brücken werden zum Lückenschluss verwendet, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen, aber noch natürliche Zähne zur Verankerung vorhanden sind.Teilprothesen werden an vorhandenen natürlichen Zähnen als Halteelemente stabilisiert.Vollprothesen kommen zum Einsatz, wenn sich im Ober- oder Unterkiefer keine eigenen Zähne mehr befinden.Bei herausnehmbarem Zahnersatz kann die Stabilisierung der Prothese sowie der Tragekomfort durch Implantate verbessert werden.Unser Team von Behandler*innen erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit unserem hauseigenen zahntechnischen Meisterlabor und unserem Zentrum für digitale Zahnmedizin und CAD/CAM Ihren hochwertigen Zahnersatz. Unser Ziel ist es, eine gute Kaufunktion, ein ästhetisches Erscheinungsbild und damit gesteigerte Lebensfreude für Sie zu ermöglichen.
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Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Univ.-Prof. Dr.
Dritan Turhani
Direktor des Zentrums Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der DPU
Das Zahnambulatorium Krems der DPU verfügt über einen operativen Eingriffsraum. Dieser kommt im Rahmen chirurgischer Maßnahmen, insbesondere komplexer implantologischer Behandlungen, zum Einsatz. Dazu zählen Knochenaugmentationen, Zahnextraktionen, Weisheitszahnentfernungen, Wurzelspitzenresektionen und Zystenentfernungen.
Implantologie – „Die beliebteste Methode“
Es liegt in der menschlichen Natur, dass Zahnverlust durch Krankheiten und weitere Umstände mit zunehmendem Alter häufiger auftritt. Die dadurch entstehenden Einschränkungen beim Lachen, Sprechen und Kauen können durch eine an die individuellen Gegebenheiten im Mundraum angepasste Implantatversorgung behoben werden. Dabei werden auch hohe ästhetische Ansprüche berücksichtigt.
Keine Sorge! Wenn Zahnlücken über einen längeren Zeitraum nicht geschlossen wurden oder Sie sich jahrelang mit schlecht sitzenden Zahnprothesen abgefunden haben, sind Knochenaufbau und Unwohlsein auf verschiedenen Ebenen zwar häufig die Folge. Mittels der sogenannten Augmentationstechnik kann Knochenatrophie jedoch durch körpereigenes oder synthetisches, biokompatibles Material wieder ausgeglichen werden. Ein kombiniert festsitzender und/oder herausnehmbarer Zahnersatz erlaubt sogar die Versorgung zahnloser Ober- und/oder Unterkiefer.
Im Rahmen einer Anamnese klären unsere Behandler*innen zudem Ihren allgemeinen Gesundheitszustand und berücksichtigen eventuell bestehende Begleiterkrankungen im Hinblick auf die avisierte Implantatbehandlung. Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes oder Parodontitis müssen eine Implantation nicht ausschließen, sofern ein begleitendes Therapiekonzept individuell angepasst wird.
Implantate sind in der Regel aus Titan oder Keramik gefertigt, somit körperfreundlich (biokompatibel) und daher ideal für die Verwendung im Mundraum geeignet. Sie ersetzen die natürliche Zahnwurzel und werden in den Kieferknochen eingesetzt. Die Verwachsung des Implantats im Knochen (Osseointegration) gewährleistet seine hohe Belastbarkeit und macht es zu einem guten Ersatz des natürlichen Zahnes in seinen wichtigsten Funktionen: Kauen, Schlucken und Sprechen. Zudem übernimmt das Implantat die Trägerfunktion für den Zahnersatz, die sogenannte Suprakonstruktion (Implantatkrone).
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Ästhetisch-Rekonstruktive Zahnmedizin
Univ.-Prof. Dr.
Constantin von See,
MaHM
Direktor des Zentrums Forschung Digitale Technologien in der Zahnmedizin und CAD/CAM der DPU
Im Zahnambulatorium Krems der DPU unterliegt jeder Behandlungsschritt auch ästhetischen Prinzipien, um eine Verbesserung der mund- und gesundheitsbezogenen Lebensqualität sicherzustellen. Darüber hinaus können auch verschönernde Maßnahmen, die nicht medizinisch notwendig sind, durchgeführt werden.
Ein Beispiel hierfür sind Veneers, hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die auf den Zahn aufgeklebt werden. Sie ermöglichen ein strahlendes, makelloses Lächeln, indem sie formperfekte und ästhetische Zähne erzeugen. So können auch zurückstehende Zähne in der Gesamtheit der Zahnreihe ein abgerundetes Bild bewirken, wenn sie mit einem dieser Veneers versehen werden.
Durch Zahn-Bleaching können Verfärbungen der Zähne, die beispielsweise altersbedingt oder durch Genussmittel wie Tabak, Koffein oder Tee verursacht wurden, aufgehellt werden, sodass ein strahlendes Weiß wiedergewonnen wird. Dies sind nur wenige Beispiele. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, um den ästhetischen Eindruck der Zähne zu verbessern.
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Kieferorthopädie
Univ.-Prof. Dr. Dr.
Dieter Müßig
Rektor und Direktor des Zentrums für Kieferorthopädie der DPU
OÄ Dr.in Dr.in
Heike Niehuss
Leitende Oberärztin des Zentrums Kieferorthopädie der DPU
Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Früherkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Zähne und der Kieferrelation befasst.
Es gibt viele Gründe für eine kieferorthopädische Behandlung:
– erfolgreiche Korrektur engstehender Zahnreihen und Beseitigung von Schmutznischen reduzieren das Risiko der Entstehung kariöser Defekte sowie von Zahnfleischentzündungen.
– Fehl- oder Überbelastungen (z. B. als Folge von Zahnkippungen, offenem Biss oder direktem Einbiss der Zähne in die Schleimhaut des Gegenkiefers) können zu Schädigungen des Zahnhalteapparats führen.
– Einschränkungen der Kau- und Abbeißfunktion können eventuell zu Erkrankungen der Kiefergelenke oder zu Verspannungen der Gesichts- und Kaumuskulatur führen.
– Zahnstellungsfehler im Frontzahnbereich können zu Fehlfunktionen der Zunge und zu einer Beeinträchtigung der Aussprache führen. Gravierende Zahn- und Kieferfehlstellungen, wie etwa profilverändernde Anomalien der Kieferlage („Rückbiss“ oder „Vorbiss“), deutliche Einzelzahnabweichungen, die das Aussehen und das Selbstwertgefühl der Patient*innen mitunter erheblich beeinträchtigen.
– Einschränkung der Voraussetzungen für eine optimale prothetische Versorgung (Implantat, Brücke o. Ä.) bei reduzierter Zahnzahl oder fehlerhafter Zahnstellung (z. B. Verlust von Frontzähnen durch Unfall, Kippungen von Seitenzähnen nach Zahnextraktionen).
– Patient*innen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, die bereits im Säuglings- und Kleinkindalter behandelt werden müssen.
Im Erwachsenenalter können wir extreme Kieferanomalien wie einen vorstehenden und zu großen Unterkiefer kombiniert kieferorthopädisch und kieferchirurgisch behandeln.
Kieferorthopädische Behandlung – in welchem Alter möglich?
Eine kieferorthopädische Behandlung bietet sich besonders für Kinder im Schulalter an, nachdem das bleibende Gebiss mit 28 Zähnen (ohne die Weisheitszähne) durchgebrochen ist, da das Kieferwachstum zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist. Aber auch Erwachsene können sich kieferorthopädisch versorgen lassen, vorausgesetzt, ihre Zähne sind gesund.
Kieferorthopädisches Behandlungsspektrum
– Festsitzende (fixe) Apparaturen mit hochwertigen Metall- oder Keramikbrackets
– herausnehmbare Apparaturen
– Funktionskieferorthopädie: Fehlentwicklungen im kindlichen Kiefer können in der Regel mit einfachen und sanften Mitteln behandelt werden, wenn sie früh erkannt werden. Dadurch können mögliche gesundheitliche Folgeschäden vorgebeugt werden.
– Spezielle Behandlungselemente: – Miniimplantate zur Verankerung sowie
– biologische, kraftreduzierte Bögen zur Schmerzreduktion bei Patient*innen.
– Zeitgemäß und gefragt sind Zahnregulierungen durch kaum sichtbare Schienentherapie (Aligner).
Der Heil- und Kostenplan wird vor Behandlungsbeginn auf Basis der individuellen Analyse der Diagnoseunterlagen detailliert mit der Patientin/dem Patienten bzw. ihren/seinen Eltern besprochen. Nach deren Einwilligung wird mit der Behandlung begonnen. Bei frühkindlicher Behandlung bis zum 10. Lebensjahr oder Versorgung einer/s Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren kann bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen mit einer (teilweisen) Kostenerstattung durch die Krankenversicherung gerechnet werden.
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Digitale Zahnmedizin
Univ.-Prof. Dr.
Constantin von See,
MaHM MSc
Direktor Zentrum Forschung Digitale Technologien in der Zahnmedizin und CAD/CAM der DPU
Die Zukunft der Zahnmedizin - Gegenwart an der DPU!
Das Zahnambulatorium Krems der Danube Private University (DPU) verfügt über innovative Geräte und Verfahren der digitalen Zahnmedizin. Damit können anspruchsvolle zahnärztliche Versorgungen möglichst anschaulich, präzise und schonend für die Patient*innen geplant und zeitnah umgesetzt werden.
Die beachtlichen Fortschritte der Zahnmedizin in den letzten beiden Jahrzehnten wurden vor allem durch die Entwicklung neuer Materialien sowie die zunehmende Verbreitung computerunterstützter Konstruktion und Fertigung (CAD/CAM) innerhalb zahnmedizinischer Behandlungsabläufe ermöglicht.
So können Abdrücke beispielsweise digital per Scan ohne herkömmliche Abdruckmasse genommen werden. Zahnersatz kann mithilfe einer Software berechnet und produziert werden, sodass Patient*innen in nur einer Sitzung mit Inlays, Onlays, Kronen und Brücken versorgt werden können. Sogar herausnehmbare Prothetik und Implantatprothetik können mittlerweile digital unterstützt hergestellt werden.
Auch in der oralen Implantologie kann mithilfe der 3D-gefertigten Bohrschablone der Behandlungserfolg gesteigert werden, indem die optimale Position für Implantate und Prothetik bereits vor der Operation berechnet wird.
In der Kieferorthopädie ist die Therapie mit durchsichtigen, herausnehmbaren Schienen („Aligner”) insbesondere bei Erwachsenen eine beliebte und zeitgemäße Behandlungsalternative zu festsitzenden Apparaturen.
Eine virtuelle Aufklärung der Patient*innen schafft Vertrauen in das Therapiekonzept, erzeugt Sicherheit und verbessert das Verständnis für die geplante Behandlung.
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