DPU Patienten-Magazin - Ausgabe 03/September 2017

9 ist, dass genug Kieferknochen vorhanden ist, um ein Implantat in der entsprechenden Länge und mit geeignetem Durchmesser zu platzieren. Daher setzen wir die modernsten Techniken zur Ver- messung des Knochens ein. Eine Bildgebung durch die digitale Volumentomographie erlaubt uns, den Kieferknochen dreidimen- sional darzustellen (ähnlich wie bei der Computertomographie, aber mit deutlich weniger Strahlenbelastung). So kann schon im Vorfeld exakt abgeklärt werden, ob ausreichend Knochen sowohl in der Höhe, als auch in der Breite vorhanden ist und ob nicht Nerven, Blutgefäße oder andere Hindernisse gegen eine Implan- tation sprechen. Darüber hinaus kann das zu setzende Implantat schon im Vorfeld virtuell am Computer geplant werden, was für den Patienten die größtmögliche Sicherheit bedeutet. Schonender Knochenaufbau Aber auch wenn das Knochenangebot nicht ausreichend ist, kann man mit neusten Techniken ein entsprechendes Implantatlager aufbauen. Dies kann nach den entsprechenden Gegebenheiten ohne oder auch mit eigenem Knochen bzw. Knocheneratzmate- rialien durchgeführt werden. Dabei achten wir besonders auf die Schonung benachbarter Gewebestrukturen. Step by step zum Implantat Der Ablauf einer Implantatversorgung stellt sich wie folgt dar: Nach einer eingehenden Untersuchung folgt eine intensive Be- fundung, bei der uns die dreidimensionale Bildgebung Informa- tionen liefert, ob Sie für eine Implantation grundsätzlich in Frage kommen oder nicht. Sollten Sie zu einer bestimmten Klasse von Risikopatienten gehören oder sollten die anatomischen Verhält- nisse (Knochenangebot) nicht ausreichend sein, zeigen wir Ihnen weitere Möglichkeiten auf, die eine Implantation unter Umstän- den zulassen. Sollten Sie für eine Implantation in Frage kommen, beginnt die Planungsphase. Der zur Verfügung stehende Knochen wird auf den Millimeter genau in allen Dimensionen vermessen. Danach wird ein entsprechendes Implantat in einer Planungssoftware in Länge und Durchmesser ausgewählt und virtuell am Compu- ter platziert. Sollte einer Implantation nichts im Wege stehen, erstellen wir jetzt für Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag. Nun haben Sie nochmal Zeit, sich in Ruhe alles zu überlegen. Wenn Sie sich für die Implantation entscheiden, machen wir ei- nen Termin mit Ihnen aus.Wir verwenden bei dem Eingriff aus- schließlich Implantate renommierter Hersteller. Bei bestimmten Bedingungen besteht eventuell die Möglichkeit, die Implantate sofort mit Zahnersatz zu versorgen. Ansonsten werden die Implantate nach einer üblichen Einheil- phase von 3-6 Monaten, in der das Einwachsen in den Knochen stattfindet, von uns mit einer Krone, Brücke oder Prothese ver- bunden. So bleibt alles in einer Hand und folglich kommt es auch zu keinen Verzögerungen oder Abstimmungsfehlern. Nachsorge zu Hause und im Zahnambulatorium Krems der DPU Damit ein Zahnimplantat lange hält, ist eine gründliche Zahn- pflege das A und O. Die Zahnbürste alleine reicht nicht aus. Zu- sätzlich sollten Sie Zahnseide und/oder Zwischenraumbürstchen benutzen, um den Zahnbelag an schwer zugänglichen Stellen zu entfernen. Wir werden Sie dementsprechend beraten und Ihnen auch demonstrieren, wie Sie die Pflege Ihrer Implantate am bes- ten durchführen. Außerdem sind regelmäßige Kontrollen sehr wichtig, die auch eine professionelle Zahnreinigung beinhalten können. Dafür werden Sie bei uns in ein qualifiziertes und bewährtes Nachsor- geprogramm aufgenommen, damit Sie ein Leben lang an den Implantaten Freude haben können. Erstklassige Behandlungsbedingungen In unserem Zahnambulatorium der DPU bestehen für eine Im- plantatversorgung die besten Voraussetzungen. Abgesehen von den neuesten diagnostischen Mitteln und besten hygienischen Bedingungen bieten wir ein Team von erfahrenen und ausge- zeichneten Implantologen sowie speziell geschultes Fachpersonal. Wir beraten Sie sehr gerne in einem unverbindlichen und vertraulichen Erstgespräch.

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