Bewerbung

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Grundsätzlich müssen die Studierenden die Zulassungsbedingungen analog § 63 dem Universitätsgesetz (UG 2002) erfüllen, also entsprechend § 64 UG die „allgemeine Universitätsreife“, ein „Europäisches Maturazeugnis“ oder einen „gleichwertigen Abschluss“ (z. B. Abitur, International Baccalaureate) nachweisen. Es wird ein Aufnahmeverfahren durchgeführt, in dessen Mittelpunkt nicht die Matura- bzw. Abiturnote steht, sondern ein „Matura-plus-Konzept“. Ziel dieses Aufnahmeverfahrens ist es, begabte und motivierte junge Menschen zu finden, von denen erwartet werden kann, dass sie selbstständig wissenschaftliches Denken erlernen wollen, und bei denen eine ethische Motivation erkennbar ist. Sie sind bereit und in der Lage, sich einer berufsqualifizierenden Ausbildung zu unterziehen und Ideenfähigkeit und Gestaltungswillen zu entwickeln. Ausländische StudienbewerberInnen, zum Beispiel aus den europäischen Ländern, aber auch aus anderen Ländern der Welt, haben unter Berücksichtigung gesetzlicher Regelungen und bei Erfüllung der ENIC-NARIC-Bedingungen Chancengleichheit. Das Aufnahmeverfahren wird nach dem Prinzip der willkürfreien Ermessensentscheidung in mehreren Stufen durchgeführt.

1. Stufe:
Mit der Übersendung der Bewerbungsmappe erfolgt die Prüfung der Formalitäten analog §§ 63/64 UG 2002 und der Motivation zum Zahnmedizinstudium:

  • vorläufiges Anmeldeformular
  • Lebenslauf mit Passfoto
  • Motivationsschreiben (DIN A4-Seite)
  • beglaubigte Kopie des für ein Zahnmedizinstudium erforderlichen Reifezeugnisses*
  • Bescheinigungen über jeweils zweiwöchige Praktika in einer Zahnarztpraxis und in einem Dentallabor
  • Kopie des Reisepasses
  • Kopie der E-Card (sofern Hauptwohnsitz in Österreich)

* Wurde zum Zeitpunkt der Bewerbung das für ein Zahnmedizinstudium erforderliche Reifezeugnis noch nicht erlangt, so ist sein Nachweis schnellstmöglich nachzureichen. In diesem Fall ist vorab das letzte Jahresabschlusszeugnis zu übersenden.


2. Stufe:
Nach positiver Begutachtung der Bewerbungsunterlagen erfolgt die Einladung zu einem "Allgemeinen Aufnahmetest" (schriftlichem Single Choice Test und  persönlichem Einzelinterview) an der DPU.

Allgemeine Hochschulreife/Besondere Hochschulreife:
Bewerber, die nach der 8. Klasse keine sechs Wochenstunden Biologie (und Umweltkunde) nachweisen können, müssen zur Erfüllung der für das Diplomstudium Zahnmedizin zum Dr. med. dent. erforderlichen „Besonderen Reife“, einen „Naturwissenschaftlichen Vorkurs“ mit einer fachbezogenen Prüfung vor Studienbeginn an der DPU erfolgreich abschließen.

3. Stufe:
Nach erfolgtem Aufnahmeverfahren nimmt der Dekan den Ergebnissen entsprechend eine Reihung der Kandidaten vor, die zum Studium zugelassen werden. In jedem Studienjahr startet jeweils zum Sommer- und Wintersemester eine Studiengruppe mit rund 48 Studierenden.